Arbeitsweise Effekt III-10/2

Die bmsEFFEKT III-10 arbeitet vollautomatisch entsprechend der vom Betreiber vorgegebenen projektspezifischen Vorgaben und kann über die SPS-Steuerung und Durchflussmessung Filteranlagen von 10 - 3000 m³/h angepasst werden. 

Dosiermengen von 15g/h - 10.000 g/h sind einstellbar. Die Anlage besitzt ein Sekundärprogramm mit Tagessprogramm zur Nachdosierung als auch ein Primärprogramm zur Anschwemmung von Anschwemmfiltern. 
Eine Aufnahme- u. Fasswendevorrichtung dient zur Arretierung des Pulver-Aktivkohlefass 60L und zur einwandfreien Restentleerung des Gebindes.

Über dem am Liefergebinde zu arretierenden Dosierkopf wird die Aktivkohle in den Suspensionsbehälter eingebracht und dort vollständig benetzt.

Die Suspension wird über die im Suspensionsbehälter integrierte Tauchpumpe zum Dosierverteiler gefördert und von dort, auf die verschiedenen Kreisläufe mengenvariabel, entsprechend festgestellter Wasserqualität, über Durchflussmessung aufgeteilt.

Die Viskosität der Suspension ist über die Mengenfördereinrichtung im Dosierkopf auf 5g/Liter voreingestellt. Die Dosiermengeneinstellung kann variiert werden über Änderung der Konstanten an der FPS Steuerung.

Zusätzlich können Dosierzyklen über die im Schaltschrank eingebauten Echtzeituhr, entsprechend der Hauptfrequentationsstunden des Bades vorgewählt werden.

Alle relevanten Arbeitsvorgänge der Anlage werden mittels Sensoren überwacht und erscheinen als Klartextmeldung im Display der FPS-Steuerung. Die Leermeldung des Gebindes und Störmeldungen können auf ein Ferntableau oder Meldevorrichtungen übertragen werden.

Durch Zusatzausstattung der Anlage ist die Pulverkohle-Dosierung über eine automatische gebundene Cl-Messung ansteuerbar.

Vorteile der bms EFFEKT III-10:

  • Die  verbesserte Beckenwasserqualität  durch  den Einsatz  von  Pulver-Aktivkohle vermindert den Nachfüllwasserbedarf erheblich, die Betriebskosten für die A-Kohleanlage werden bei weitem durch Wasser- und Heizkosteneinsparung aufgehoben.
  • pH-Einstellung durch Säurezugabe nicht notwendig, da keine Suspensionsbevorratung erfolgt
  • leichte und einfache Handhabung
  • kein Verstopfen der Dosierleitungen durch Nachspülung mit Reinwasser
  • Dosiermengeneinstellung für alle Volumenströme bis 3.500 m³/h
  • Geringer Energiebedarf ( max. 350 W bei 10.000 g/h )
  • kein zusätzlicher Frischwasserverbrauch
  • Dosierung ohne Umfüllung direkt aus dem Pfand-Liefergebinde

 

( Pulverkohle-Dosierung ist ca. 30% effektiver als die Zugabe pasteuser Kohle )

1    Pulver-Aktivkohle Liefergebinde
2    Dosierkopf mit Mengenteiler
3    Suspendiervorrichtung
4    Fassaufnahme mit Wendevorrichtung
5    Schaltschrank
6    Dosierumpe 220 V,
7    Entleerung
8    Suspensions-Sensor
9    Haupt-Suspensionsmengeneinstellventil
10   Magnetventil-Suspendiervorrichtung,
11   Kreislauf-Suspensionsmengeneinstellventil
12   Durchflußmesser 0-1000 L ,
13   Bypass-Ventil Primärdosierung
14   Absperr-Kugelhahn Sekundärdosierung
15    Kugelrückschlagventil
16    Auffangwanne mit Kanalanschluss

 Kreislauferweiterung bis 3.500 m³/h Umwälzleistung möglich

 

vom Stadt- oder Reinwasserrohrverteiler DN 20

Kreislauf 1

Kreislauf 2

zum Rohwasserstutzen Filteranlage DN 20